Dr. Frauke Feser

Warum entstehen Stürme und wie funktionieren regionale Klimamodelle? Diese und viele andere Fragen wird Ihnen Dr. Frauke Feser in ihren Vorträgen an Bord der Mein Schiff 2 beantworten.

10.02. – 24.02.2012 Mein Schiff 2

Sturmfluten, Hurrikans und Polartiefs. Die Meteorologin Dr. Frauke Feser ist Expertin für Stürme und ihre Entstehung. Wie sich diese Phänomene erklären lassen und welche Möglichkeiten es gibt, um Stürme ganz genau zu untersuchen, erklärt Frauke Feser in Ihren Vorträgen. Am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht arbeitet Frauke Feser mit regionalen Klimamodellen. Ihre Arbeit macht es möglich, ein genaues Bild des Sturmklimas und seiner Veränderungen zu beschreiben.

Frau Feser begleitet uns auf der Reise und wird folgende Vorträge halten:

Tropische Wirbelstürme - nicht nur in der Karibik
Hurrikans, Taifune und Zyklone. Bewohner in Küstenregionen leben seit jeher mit den Gefahren, die diese Stürme mit sich bringen. Sie entstehen aus intensiven Tiefdruckgebieten, die sich in den Tropen und Subtropen über dem warmen Wasser der Ozeane entwickeln. Diese Tiefdruckgebiete bringen fast immer hohe Windgeschwindigkeiten und starke Niederschläge mit - der tropische Wirbelsturm ist geboren. Die Küstenforscherin Dr. Frauke Feser erläutert die Entstehung, das Auftreten und die Gefahren, die von solchen Stürmen ausgehen. Die Wissenschaftlerin des Helmholtz-Zentrums Geesthacht geht darauf ein, ob tropische Wirbelstürme häufiger oder stärker geworden sind und welche Zukunftsszenarien möglich erscheinen. 

Wird es stürmisch an der Küste?
Für Küstenbewohner gehört er zum alltäglichen Leben – der Wind. Stürme, Wellen und Sturmfluten sind das Risiko mit dem jeder Mensch an der Küste lebt. Die Küstenforscherin Dr. Frauke Feser geht mit Ihnen auf Weltreise und stellt diese Wetterphänomene vor: Stürme in Nordeuropa, Taifune in Südostasien und Polartiefs im Nordatlantik. 

Mit Hilfe regionaler Klimamodelle macht es Frauke Feser möglich, ein genaues Bild des Sturmklimas und seiner Veränderungen zu beschreiben. Die Forschungsergebnisse sind ein unerlässlicher Baustein um den zukünftigen Wandel und damit das Risiko für die Küstenregionen einzuschätzen.

Blei im Benzin
Die Geschichte des verbleiten Benzins liest sich wie ein Krimi: Wie kam es zur Beimengung von Blei, wer hat davon profitiert und wie wurde damit umgegangen? Diesen Fragen geht die Küstenforscherin Dr. Frauke Feser in ihrem Vortrag nach. Im Bleiprojekt des Helmholtz-Zentrums Geesthacht wurde der Bleitransport in der Atmosphäre für die letzten Jahrzehnte mit einem Computermodell berechnet. In dem Projekt wurde auch untersucht, welche Auswirkungen die Bleiemissionen in Europa auf die Wirtschaft und unsere Umwelt haben. 

Regionale Klimamodelle
Der Weltklimarat spricht von einem weltweiten Temperaturanstieg für die nächsten Jahrzehnte. Die globalen Computermodelle weisen darauf hin. Mit Hilfe dieser Modelle lassen sich sowohl weltumspannende Bilder der Vergangenheit erstellen als auch Szenarien für die Zukunft errechnen. Ob sich jedoch die Niederschläge in Nordfriesland stärker ändern als im Harz, können diese Modelle nicht beantworten. Die Auflösung ist zu groß. Für diese Fragestellungen arbeiten die Klimaforscher mit regionalen Klimamodellen die eine hohe Auflösung haben. Die Küstenforscherin Dr. Frauke Feser erklärt, wie diese Modelle funktionieren und welche Vorteile und Grenzen sie haben. 

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Klar zur Küstenforschung! 

Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht stellen Ihre Forschung vor. 
Wie groß können Wellen werden? Was hat der Maya Gott Hurakan mit tropischen Wirbelstürmen zu tun? Welche Rätsel stecken in der Polarluft? Wissenschaftler am Institut für Küstenforschung sind diesen Fragen auf der Spur. Ihre Forschung gibt Antworten auf Fragen für den Küstenschutz, die Schifffahrt und ein nachhaltiges Küstenmanagement. 

Das Institut für Küstenforschung ist Teil des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Mehr als 150 Wissenschaftler forschen hier in den Bereichen Klima und Küste. Vier Wissenschaftler stellen Ihnen Ihre Arbeit vor.